Sein Name AMANiTA
Der Pilion ist bereits seit der Antike für seine Vielfalt an Kräutern und Pilzen bekannt. Die Einheimischen lernen von Generation zu Generation, die essbaren Pilze zu erkennen und sie von den giftigen zu unterscheiden. "Amanita" (aus dem altgriechischen Wort "amanitis") ist eine bekannte Pilzfamilie, zu der einige der geschmackvollsten und gefährlichsten Waldpilze gehören. Mit dem Namen "AMANITA" wollten wir den faszinierenden Instinkt der Nahrungssuche im Wald, wie es ihn bereits in vorgeschichtlichen Zeiten gab, und das wunderbare Gefühl der Kameradschaft, das man beim gemeinsamen Essen der Pilze und beim gemeinsamen Trinken des Weins empfindet, entsprechend würdigen.

Die Entdeckung
Im Alter von 25 Jahren lernten wir den Pilion kennen und lieben. Schon sehr bald wurde der "Süße Berg", den wir zu allen Jahreszeiten in regelmäßigen Abschnitten besuchten, zu unserer Leidenschaft. Auf einer unserer Wanderungen entdeckten wir im Ort Tsagarada mit seinem satten Grün und seiner traumhaften Aussicht ein verfallenes Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert (Haupt- und Nebengebäude). Als wir den Efeu und die Dornensträucher entfernten, kam ein eindrucksvolles Mauerwerk mit Marmorsteinen an den Ecken und Marmorschwellen zum Vorschein. Wir entschlossen uns, das Haus zu kaufen und es wieder aufbauen zu lassen.
Auf einem alten Foto, das das Viertel Agios Georgios abbildet und vom gegenüber liegenden Hügel aus gemacht wurde, ist das dreistöckige Herrenhaus mit dem zweistöckigen Nebengebäude deutlich zu sehen. Dieses kleine Viertel im Herzen Tsagarada hat Leute hervorgebracht, die es beispielsweise in Ägypten zu Reichtum brachten. Aus diesem Grund handelte es sich bei der Mehrheit der Häuser um Herrenhäuser im neoklassischen Stil.
Im Haus fanden wir ein im Jahr 1899 in Alexandria, Ägypten, verfasstes Dokument der alten Eigentümer, in dem stand, dass der in Ägypten lebende Grieche Georgios Padarikis, das Haus seiner Nichte Viktoria Kapetanopoulou, zur Hochzeit geschenkt hatte. Von ihrer Enkeltochter erwarben wir schließlich die Immobilie.
Der Bau
Im Jahr 2002 begannen wir mit dem Wiederaufbau der alten Gebäude in ihrer ursprünglichen Form. Mit Hingabe zur Tradition, viel Liebe, lokalen Materialien (Kastanienholz, altem Stein, Schieferplatten für das Dach), anderen Rohstoffen (Cotto-Fliesen, Öko-Farben) und dem Handwerk der Steinmetze aus Epirus, wurden die Gebäude wieder nach der traditioneller Art aufgebaut.
Und da schöne Augenblicke viel schöner sind, wenn man sie mit Freunden teilt, waren die Räumlichkeiten bereits von Anfang an für den Betrieb eines kleinen Hotels vorgesehen.
Für die Einrichtung wählten wir authentische, alte, griechische Möbelstücke, die mit modernen und schlichten Einrichtungsgegenständen kombiniert wurden, um so ein Gefühl des Komforts als auch der Entspannung zu schaffen. Auch für die übrige Hotelausstattung war das Beste gerade gut genug (Matratzen aus Naturlatex, Bettwaren Guy Laroche, Federdecken, Baucher Porzellan usw.)






